Von der Sammlung über die Aufbereitung bis zum fertigen Rezyklat: GÖTTFERT Prüfgeräte unterstützen Sie dabei, Qualitätsschwankungen frühzeitig zu erkennen, Prozesse zu stabilisieren und eine gleichbleibende Materialqualität sicherzustellen.
Sichere Materialqualität entlang der gesamten Recyclingkette
Die Anforderungen an Recyclingkunststoffe steigen kontinuierlich. Verarbeiter erwarten heute eine reproduzierbare Qualität, vergleichbare Materialeigenschaften und eine zuverlässige Verarbeitbarkeit.
Gleichzeitig stellen schwankende Eingangsmaterialien, Verunreinigungen und unterschiedliche Materialherkünfte Recyclingunternehmen vor große Herausforderungen.
Mit den Lösungen von GÖTTFERT lassen sich wichtige rheologische Eigenschaften von Rezyklaten überwachen und bewerten. So können Qualitätsabweichungen frühzeitig erkannt, Ausschuss reduziert und Prozesse optimiert werden.
Gut zu wissen
Rezyklate gewinnen zunehmend an Bedeutung
Durch gesetzliche Vorgaben, Nachhaltigkeitsziele und steigende Rohstoffkosten wächst der Einsatz von Recyclingkunststoffen weltweit. Voraussetzung für eine erfolgreiche Nutzung ist jedoch eine gleichbleibende Materialqualität.
Die rheologischen Eigenschaften eines Kunststoffs liefern wichtige Informationen über dessen Verarbeitbarkeit und Qualität. Deshalb spielen Schmelzindexmessungen und rheologische Prüfverfahren eine zentrale Rolle im Recyclingprozess.
Damit Rezyklate erfolgreich eingesetzt werden können, müssen ihre Eigenschaften reproduzierbar und dokumentierbar sein.
Typische Herausforderungen sind:
1. Sammlung und Sortierung
Die Grundlage für hochwertige Rezyklate ist eine möglichst sortenreine Materialbasis.
2. Wiederaufbereitung
Während des Recyclingprozesses verändern sich die Materialeigenschaften. Die kontinuierliche Überwachung der Schmelzeeigenschaften ermöglicht eine stabile Produktion.
3. Produktion von Rezyklaten
Online-Rheometer überwachen die Materialqualität direkt im Prozess und helfen dabei, Qualitätsschwankungen frühzeitig zu erkennen.
4. Qualitätskontrolle
Schmelzindex-Prüfgeräte und IV Tester ermöglichen die zuverlässige Bewertung der Materialqualität vor der Weiterverarbeitung.
Gleichbleibende Materialqualität
Sichere Überwachung wichtiger Materialkennwerte entlang des gesamten Recyclingprozesses.
Weniger Ausschuss
Abweichungen werden frühzeitig erkannt und können unmittelbar korrigiert werden.
Höhere Prozesssicherheit
Kontinuierliche Kontrolle erhöht die Stabilität von Produktionsprozessen.
Dokumentierte Qualität
Nachvollziehbare Messergebnisse schaffen Vertrauen bei Kunden und Verarbeitern.
Höhere Wirtschaftlichkeit
Weniger Materialverluste und optimierte Prozesse senken die Produktionskosten.
Der Schmelzindex (MFR bzw. MVR) liefert wichtige Informationen über die Fließfähigkeit und Verarbeitbarkeit eines Kunststoffs. Im Recyclingprozess können sich die Materialeigenschaften durch thermische oder mechanische Belastungen verändern. Die Schmelzindexmessung ermöglicht eine schnelle Bewertung der Materialqualität und hilft dabei, Chargenschwankungen frühzeitig zu erkennen.
Die Qualität von Rezyklaten lässt sich durch die Bestimmung rheologischer Kennwerte wie Schmelzindex oder Viskosität bewerten. Ergänzend werden Prüfungen hinsichtlich Verunreinigungen, Materialzusammensetzung und mechanischer Eigenschaften durchgeführt. Eine konsequente Qualitätskontrolle sorgt für reproduzierbare Materialeigenschaften und eine sichere Weiterverarbeitung.
Zu den wichtigsten Prüfverfahren gehören die Schmelzindexprüfung (MFR/MVR), die Bestimmung der Intrinsic Viscosity (IV) bei PET sowie rheologische Untersuchungen mit Kapillarrheometern oder Online-Rheometern. Die gewonnenen Daten liefern wichtige Informationen über die Qualität, Verarbeitbarkeit und Konsistenz von Rezyklaten.
Die Intrinsic Viscosity (IV) ist ein Maß für die Molekülkettenlänge eines PET-Materials und steht in direktem Zusammenhang mit dessen mechanischen Eigenschaften und Verarbeitbarkeit. Veränderungen der IV können auf Materialabbau während des Recyclingprozesses hinweisen. Die IV-Bestimmung ist daher ein wichtiger Bestandteil der Qualitätskontrolle im PET-Recycling.
Die Qualität von Recyclingmaterialien kann aufgrund unterschiedlicher Eingangsmaterialien schwanken. Eine kontinuierliche Prozesskontrolle ermöglicht es, Abweichungen frühzeitig zu erkennen und Prozessparameter gezielt anzupassen. Dadurch lassen sich Ausschuss reduzieren, Produktionsprozesse stabilisieren und eine gleichbleibende Materialqualität sicherstellen.
Qualitätsschwankungen lassen sich durch eine Kombination aus Sortierung, Prozesskontrolle und Qualitätskontrolle minimieren. Die kontinuierliche Überwachung rheologischer Kennwerte ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Materialabweichungen. Dadurch können Prozesse optimiert und gleichbleibende Produkteigenschaften sichergestellt werden.
Online-Rheometer überwachen die Materialeigenschaften direkt während des laufenden Produktionsprozesses. Abweichungen werden in Echtzeit erkannt, sodass Prozessparameter unmittelbar angepasst werden können. Dies erhöht die Prozesssicherheit, reduziert Ausschuss und unterstützt eine gleichbleibende Qualität des Rezyklats.